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Galoppierende Pferde in der Steppe, die Mähnen im Wind. Grasende Herden in den Weiten der Prärie.
Bilder, wie wir sie aus Dokumentationen und Western kennen. Sehr oft sehen wir aber das Herden- Lauf- und Fluchttier in engen dunklen Boxen, hinter Gitterstäben, wo es die meiste Zeit des Tages ohne Auslauf und soziale Kontakte verbringen muss, als Sportgerät oder Streicheltier. Aus Prestigedenken, falschem Ehrgeiz, Unbekümmertheit, oder einfach nur aus Unwissenheit über das Wesen der Pferde und ihre Bedürfnisse.
Das Verhältnis Mensch – Pferd ist vielerorts von Gewalt, Gefühllosigkeit, Dummheit, Arroganz und Ignoranz geprägt, seitens des Menschen natürlich. Vor allem dort, wo dieser das Pferd zum Sportgerät verkommen lässt.
MONTY ROBERTS fordert in einem seiner Bücher: „Wir müssen im Umgang mit Pferden so leise werden, dass wir selbst ihr Weinen hören können.“
Bei einem Besuch auf MONTY´S  FLAG IS UP FARMS, Ende der 90iger Jahre wurden wir endgültig vom Virus der „Pferdeflüsterer“ befallen.
Eines Tages kam der 5 jährige- GERONIMO, ein Kämpfer mit unbändigem Lebenswillen.
Mit GERONIMO begaben wir uns auf die lange Reise mit den Pferden.  Eine Reise, auf der man lernen kann, die Pferde zu fühlen und ihnen zuzuhören. Eine Reise, von der man sagt, dass sie niemals endet. Begleitet vom Spirit von Bill und Tom Dorrance.
Nicht zu vergessen an dieser Stelle, die beiden Horsemen HEINZ WELZ und MARK RASHID, die unser
„mit den Pferden sein“ nachhaltig beeinflußt haben.

Eigentlich reduziert sich alles darauf, den Schlüssel zu finden. Den Schlüssel der die Tür öffnet,
hinter der sich verbirgt, was uns Menschen schon verloren gegangen zu sein schien.